Christine Salzinger
Handarbeits- & Perlenshop
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Sauberes Abklöppeln
Gastbericht von Claire

 

Wir gehen von einem "Probeläppchen" aus, sagen wir 4 Paare und das Laufpaar.
Ich klöppele einige Zentimeter im Leinenschlag.

Wenn das Ende naht, verlängere ich jeden Faden der Risspaare um ca. 20 cm und schneide dann ab. Dann 
nehme ich das Ende jeden Fadens.....
....... und stecke es mit einer Nadel oberhalb oder seitlich der Arbeit fest.
 
Damit habe ich eine Art Schlaufe, bzw. der jetzt doppelte Faden ist gut 10 cm lang. Den wickele ich wieder auf Arbeitslänge auf den gebrauchten Klöppel.

 

Wenn das mit allen gemacht wurde (zugegeben mit 64 Paaren ist das recht nervig – bleiben wir mal bei meinem "Kleinvieh"-Beispiel), klöppele ich bis zur letzten "Reihe" ganz normal weiter. Ja, ich habe doppelte Fäden.
Bei der letzten "Reihe" gehe ich mit dem Laufpaar zwischen jedes Paar und löse dann den Klöppel (die Laufpaarfäden liegen dann in der Schlaufe) und befestigen das Laufpaar an der letzten Nadel.
Dann ziehe ich jeden der Fäden an den oben gesteckten Nadeln "hoch" bis die Schlinge in der Arbeit verschwunden ist
 
 
und schneide sie an der Stelle ab, wo sie in der Arbeit "verschwinden".

 

Zum Schluss sieht das Ganze dann so aus.
Wenn man es sauber arbeitet und nicht dabei fotografiert, die passende Garnstärke mitten in der Nacht zur Hand hat, ist es in meinen Augen eine saubere Arte des Abklöppelns. Selbst die Fäden des Laufpaares hätte man noch mit der Nadel reinziehen können

Vielleicht versucht es einer von Euch mal und bringt dann eine saubere Arbeit zustande. Viel Spaß damit Euere Claire

Copyright Claire 2004